Vorbeitung der Winterpause

Der Termin für unseren Abflug nach Deutschland naht. Nächste Woche werden wir für 8 Wochen wieder nach Deutschland fahren – Weihnachten, Familie und Freunde treffen. Ab Ende Januar dann soll es weitergehen. In gewohnt kleinen Etappen dann erstmal über LaCoruna Richtung Lissabon.

Vor unserer Abreise wird das Boot für die Abwesenheit vorbereitet. In die Festmacher haben wir noch Ruckdämpfer eingearbeitet. Auch wenn wir hier ziemlich geschützt liegen, tritt doch recht häufig etwas Schwell auf. Dann ruckt das Boot heftig in die Festmacherleinen. Mit den Dämpfern ist das jetzt deutlich geschmeidiger.

Diese Woche ist auch endlich der Motorfachmann gekommen. Wir mussten da mehrfach nachhaken. Jetzt ist der Motor aber gewartet – Öl gewechselt, alle Filter getauscht, Impeller gewechselt. alles gereinigt. Nach fast 200 Betriebsstunden sah der Impeller aus wie neu, er liegt jetzt im Reservelager. Dafür war der Dieselvorfilter arg verdreckt – nach der Tankreinigung letztes Jahr hatte ich dies nicht so erwartet.

Für das nächste Jahr haben wir jetzt ein Sonnensegel für das Cockpit. Der lokale Segelmacher hat uns dies schnell und sehr sauber genäht. Damit sind wir unterwegs und im Hafen besser gegen die Sonneneinstrahlung geschütz. Es ist kleiner als normale Biminis – aber mehr geht bei uns leider nicht fest zu verbauen und wir wollen es eben auch unterwegs nutzen können.

Der Besuch beim lokalen (Vorort von Bilbao) Theaterfest war ein Erlebnis. Der Saal war sehr gut gefüllt, jung und alt ohne klaren Dress Code – gemischt. Das Stück eher laute Komödie, die Schauspieler eher eine Mischung aus gehobener Amateur verstärkt durch einige Profis. Insgesamt interessant aber sicher keine hochwertige Kultur und für einen Ort mit 50000 Einwohnern doch bescheiden.

Exkursionen

Diese Woche war das Wetter noch einmal schön und wir haben drei Ausflugstage geplant: mit dem Bus nach Vitoria-Gasteiz, von dort nach Burgos und schließlich über Pamplona zurück, man könnte fast von amerikanischer Durchorganisiertheit sprechen. Vitoria hat die Verwaltung des Baskenlands gewonnen und damit einen Entwicklungsschub gemacht. Plaza Independencia, Plaza Nueva mit Arkaden, Plaza de Machete- prächtige städtische Räume zum Flanieren, Promenieren, Schwatzen, Spielen. Am Jakobsweg gelegen natürlich eine prächtige große Kirche, drum herum kleine Gässchen, klar noch nicht renoviert also vermutlich klein, dunkel, einfache Sanitäranlagen: Man hört arabisch, wir blicken in eine Turnhalle, in der sehr diszipliniert trainiert wird (ein Mädchen mit Hijab und langen Hosen spielt mit, eine junge Frau mit krusseligen Rastalocken verteilt gelbe Westen für die Mannschaftsaufteilung: hier ist der Sport der Integrationsplatz, ein paar dunkel alternative Kneipen, ein Spanisch- Sprachlernzentrum, spannend, wie hier Quartierentwicklung betrieben wird. Am Ende finden wir im Neubaubereich eine schöne Tapas-Kneipe mit leckeren Pulpo und Käserätionen. Fantastisch, was für Wein man bekommt. Das Museum für neue Kunst zeigt eindrucksvoll, wie in der Nach-Franco-Zeit die Region die Spielraume für Kunst gesucht hat und durch Vernetzung, Aufbau von Gemeinschaftsateliers und Mikro-Galerien neue Wege entwickelt hat, mit vielfältigen Verbindungen nach Lateinamerika, klarem Blick auf die Verhältnisse auslotend, was man zeigen kann.

Vitoria ist stolz auf seinen Grüngürtel und seine Straßenbahn (unsere Bilbao- Karte gilt auch hier) und Radwege-Infrastruktur, manchmal habe ich das Gefühl, dass sich das Neue vom Rande her entwickelt. Ich habe das Gefühl, dass man voller Stolz auf die Freiheiten der Autonomen Regionen hier die Entscheidungen schnell fällt und nach vorne schaut.

Burgos ist schon ein Bundesland weiter, liegt in Asturien, und hat eine sehr sehr prächtige Kathedrale, man sieht auch einzelne Personen eintreten, knicksen, sich bekreuzigen und beten. Uns gefallen die Flussauen, von Schattenbäumen und Springbrunnen flankiert, man spürt, wie hier der Stadtraum auf das abendliche Genießen des Abklingens der Tageshitze hin gestaltet wurde. Burgos liegt in Mitten einer kargen, menschenarmen Gegend, ich konnte nicht sehen, ob hier die sinnreichen Bewässerungsinfrastrukturen der Araber noch funktionieren. Da in Glasgow Klimakonferenz ist, wird im Fernsehen eine Simulation gezeigt, mit welchen tiefroten Temperaturen Zentralspanien zu rechnen hat, wenn die Klimaziele verfehlt werden.

Eine Menge von (Privat) Schulen, Schuluniformen, katholisch, in der Zeitung wurde von einer Demonstration berichtet, die fordert, öffentliche Schulen zu stärken- die Privatschulen wären ja recht unkontrolliert was Lehrinhalte betrifft und damit nicht vergleichbar.

Den Hemingway-Moment („Man kommt aus den regnerischen, grünen Pyrenäen nach Pamplona herein, Hitze, Trockenheit, Enge, billiger Wein, mutige Kerle“) hat sich bei mir nicht so richtig eingestellt, man merkt der Stadt an, dass sie durch die San Firmin-Tage mit ihren Stierläufen nicht nur die bildungsbeflissenen Pilgertouristen anzieht, sondern noch einmal eine weitere Zielgruppe anspricht und so einen weiteren Schub hat – ob es allerdings ein probates Mittel ist, einmal im Jahr ein paar Kerle in Lebensgefahr zu bringen, womöglich zu opfern, um die Schaulustigen anzuziehen? Na ja. Beim Blick in die Bäckereien zeigt sich, dass schon ein paar Jahrhunderte Zugehörigkeit zu Frankreich zu schönen Törtchen geführt haben, ich bin versucht, mich einfach iin eine der Schlangen einzureihen, egal was es dort gibt, wird schon gut sein..

Wir haben nun schon so viele Kirchen vom Jakobsweg gesehen, bestimmt 10%- sind wir jetzt schon 10% bessere Menschen? Jürgen sagte dazu ganz lapidar, dass wir ja noch keine Weltumseglung hinter uns haben mit langen einsamen Ozeankreuzungen, Albatrossen, Walen und Pinguinen. Immerhin haben wir Delfine gesehen, grade gestern habe ich mal wieder einen Eisvogel blau blitzen sehen, ein Moment, der einem grauen Tag auf einmal ein blitzblaues Stück Glück gibt.

Ich denke, dass Pilgerreisen eher weniger Konversionen als Risiko und Nebenwirkungen haben. Ob man Mitte und Ziel findet, mag an anderen Dingen liegen.

Regen


Wenn man in der Koje liegt, ist das Geräusch des Regens wie eine Kappe, die um einen herum liegt, kleine Klänge, die sich nur auf mich beziehen: ich kann nicht raus, ich werde nass, ich bin wie ein Schwamm, der von diesen Geräuschen gefüllt wird. Dann die abgeleiteten Geräusche, das Auftreffen der Tropfen auf dem Wasser, mit einem kleinen schmatzenden Geräusch. Das Lecken und Schmatzen der Wellen am Rumpf, glucksend, wenn eine Luftblase mit verschluckt wird. Wenn der Regen stärker ist, bildet sich eine Richtung aus, der Klang wird zur Fläche, die oberhalb von mir ist. Das Geräusch überlagert alle anderen Geräusche, ebnet sie ein. Der Regen ist eine halbdurchsichtige Schwamm-Wand, durch die der Wunsch nach Tätigkeiten aufgesaugt wird, Impulse kommen nur von den Wolkenfronten: wenn einmal ein Blau kommt, rennen wir zum Müll oder zur Toilette. Strategien werden entwickelt: Wie trocknet man die Luft? Wir achten peinlich darauf, den Feuchtigkeitseintrag zu minimieren, alles Nasse muss in die Kuchenbude.
Die Wolken aus dem Atlantik hatte so viel mehr Anlauf, um Wasserdampf zu sammeln, dementsprechend ist auch viel mehr Regen darin, fast so als würden wir eine längere Überfahrt simulieren, weil wir nicht herauskönnen.

Gestern war es aber trocken und wir hatten Karten fürs Ballett in Bilbao, man zieht sich gut an, die Männer solide- behaglich, wie in China: Man zieht doch den teuren schönen Mantel nicht aus, sondern zeigt sich in ihm im Zuschauerraum, Gut gefüllt, es gab auch eine Vorberichtserstattung. Die Aufführung selbst hat mich enttäuscht: eine magere, zierliche Solistin, ein kräftiger Partner für die Tragefiguren, elegische Musik aus den 50 er Jahren zum Thema Liebe und Verlust, Heben, spreizen, drehen, kaum Temposchwankungen, der immer gleiche grade Ballettrhythmus, am besten könnte man es mit einer zu lang geratenen Eiskunstlaufkür vergleichen. Ich hatte mir von Spanien mehr erwartet: komplexe Rhythmik, die Auseinandersetzung mit der neuen Frauenrolle, statt dessen lana del rey phantasien mit Bildern von Cowboyhelden und Mustang-Autos, ein eingespielter Film mit einer interessanten Einlage eines weiteren Paares mit Hip-Hop Anleihen- keine credits. Die Franco-Zeit ist erst eine Generation her? Beim Herausgehen hörte ich, wie eine beleibte ältere Dame,ausdrucksstark geschminkt zu ihren Freundinnen sagte: „sublim“..und ich stelle mir vor, wie weit die bis zur Fadheit abstrahierte getanzte Emotion von ihrer konkreten Beziehungslage entfernt ist, in der sie bestimmt deutlich ansagt, wie die Familie (die Queen würde von Firma sprechen) funktioniert.

Bilbao und Hinterland


Plentzia: Sonntagsausflug mit der Metro- Die Ausflügler sitzen in den zahlreichen Restaurants in der Sonne, schmausen und trinken Wein, wie andernorts im Biergarten..

Santander: Vorbei mit dem Bus an einer großen Gießerei, an einer petrochemischen Anlage und Kläranlage- alles was raucht und stinkt. Hüttenwerke waren im frühen 20 Jahrhundert der Motor der Entwicklung der Stadt und des Hafens. In den 1970 Jahren galt Bilbao als eine der verschmutztesten Städte Spaniens. Der Strukturwandel hat viel daran geändert.
Einmal raus aus der Peripherie, freue ich mich über oberbayerische grüne Wälder, die Kühe haben sogar Kuhglocken, dazwischen schnellwachsende Eukalyptuswälder und parasitär wucherndes Pampasgras- obwohl ich ja die großen weißen Wedel mit ihrer Helligkeit liebe. Effektiv hochgezogene Wohnblöcke selbst in kleineren Orten, anrührend, dass dicht dran gleich die Brackwassermänander der Rias fluten und man sieht Menschen dort draussen die Offenheit, das veränderlich Fluide der sumpfigen Flussauen und der Wasserarme genießen.

In Santander sticht der Bau von Renzo Piano für die Stiftung Botin der Santander-Bank heraus, die Flächen des Baus sind mit gewölbten irisierenden Scheiben gefliest, es erinnert an Muschelglanz. Der Bau steht auf einem sehr transparenten Sockel, in dem die Bar untergebracht ist und kragt weit über. Dadurch entsteht seltsamerweise eine besondere Rahmung des Blicks über die Bucht, das Blau des Wassers und des Himmels fügen sich zueinander um die Rotbuche, zu einer leichten hellen Herbstlichkeit. In der Ausstellung die Papierwelten von Thomas Demand, wie in Le Havre von Philip de Gobert wird man gefordert, die Substanz des abgebildeten zu entschlüsseln, aber während bei de Gobert immer auch die Bühne des Menschen spürbar ist, man mögliche Geschichten empfindet, ist die Papierwelt von Demand kalt und abstrakt. Wenn die Stichworte zur anlassgebenden Story nicht wären, würde man diese ganze Arbeit als Spielkram abtun. So, mit dem Bezug auf Matisse und seine Scherenschnitte oder die Folder (leer??) der ersten Pressekonferenz von Trump ergeben sich Hintergründigkeiten, so dass Kunstgeschichte aufgeblättert wird.

Langsam können wir auch die unterschiedlichen Wohnsituationen besser entschlüsseln, in Santander sind viele Blöcke alt, sie riechen nach moderndem Kalkstein, Wäschesterne hängen an den Balkonen, manchmal mit sehr flachen Schirmen, vielleicht gegen das Tropfen von oben, vielleicht gegen das Ausbleichen durch die Sonne. Schulkinder strömen in die umgebenden Wohnungen, wer auf wen wartet, wer bei der coolen Clique steht, oder pfeifend allein geht, abgeholt wird aber man bräuchte Whatsapp, um zu lesen, ob das, was man meint zu sehen, auch so ist, wie es scheint. Monotone Klaviermusik aus einem Fenster, dahinter Ballett- Elevinnen beim warm-up, wie anrührend die Einübung in einer antiquierten Kulturtechnik.
Im Zentrum dann wieder Baukräne und Fassadenabstützungen, lieber doch noch einmal alten Glanz nach vorne hinaus restaurieren.

Einmal in der Woche etwa legt ein Wolkenkratzer an, ein Kreuzfahrer. Dann zischen die Busse im Minutentakt vorbei, einmal rein nach Bilbao und dann gegen Mittag wieder raus. Das Wenden ist ein Schauspiel: dreimal tuten und dann zirkeln, um die dreihundert Meter langen Riesen herauszubugsieren.
Jürgens Geburtstag feiern wir mit einem späten Abendessen (früh geht in Spanien sowieso nicht), super zarter gegrillter Pulpo und frittierte Muscheln. Die erste Bäckerei am Platz baut ein sehr zierliches Päckchen mit handgeknüpfter Schleife- aber leider müssen wir konstatieren, dass Torten nicht so wirklich eine spanische Spezialität sind.

In den letzten Tagen hat sich ein brauner Schimmer sich verfärbender Blätter auf den umliegenden Bergen gebildet, im Hafenbecken treiben welke Blätter und letzte Kite-Foiler, Wir fahren ein paar Stationen mit der Metro raus und laufen auf dem Küsten-Jakobsweg, der böige Wind zieht die Hosenbeine zur Seite, aber der Blick reicht weit raus, die Wolken sind tief und blau, schon können wir die Schaumkrönchen auf dem Wasser sehen. Eine große Gruppe von Personen mit Windhunden kommt uns entgegen, wir stellen uns die wilde Jagd vor unten auf dem Strand, wenn sie losgelassen werden, aber schneller als die Windhunde kommt der Regen und dann, auf den letzten Metern werden wir noch tüchtig nass.

Bilbao – Landgänge, Winterlager


Wir haben uns Karten besorgt für ein Jazz Konzert im Theater Arriaga, was für ein Genuss: Das Theater ist ungeheuer prächtig, roter Samt, Kronleuchter, geschwungene imposante Marmortreppen und ornamentale Teppiche – in bestem Zustand. Das Konzert war voller Energie und man konnte so richtig mitgehen- was habe ich soetwas vermisst.
Ansonsten machen wir Fahrradausflüge- westlich vom Bilbao Fluss, den Hafen entlang der riesig ist, Gasabfüllanlagen, Kraftwerk, Windkraftanlagen-Fertigung, Containerhafen: geschäftig. Östlich liegen die alten Villen und die neuen Villen, ein Stück radeln wir am Jakobsweg entlang, der Blick über die Klippen ist beeindruckend. Die Stadt ist reich: Fahrradautobahnen, neue Metro, Musikschule, Privates Europagymnasium, Pilateskurse, prächtige Kinderspielplätze: es ist schön, in einer so well to do Gegend zu sein.

San Sebastian
Die Busstation in San Mames ist super modern, die Busse fahren in eine entlüftete Garage, Bahnsteige über eine Glaswand abgetrennt, alle halbe Stunde geht ein komfortabler Bus nach San Sebastian (1:15h über Autobahn). San Sebastian war Sommerfrische der spanischen Könige im 19. Jhrd, der Adel zog mit, heute immer noch ein etwas frivoles Flair durch die Sommerfeste (Jazz Fest, Kinofest) – die Vergangenheit als Festungsstadt ist nach dem Brand 1813 nicht mehr zu spüren. Auf der einen Seite der Bucht eine Skultur von Oneista (Konstruktion der Leere) und auf der anderen Seite der Bucht der Peine del Viento von Chillida- zu Lebzeiten Rivalen. Wir haben Glück, draussen ist viel Welle (angeblich über 4 m) und so tost auch in dem geschützten Concha-Strand (=Muschel) lebhafte Welle, die den Peine umgischtet und die Wasserorgel zum Zischen bringt. Es ist dem speziellen Ort zu verdanken, dass die Touristen die Skulpturen von allen Seiten, mit und ohne Familienangehörige photographieren. Großskulpturen aus einer Zeit, in der Bildhauer noch Raum definierten- heute wenden sie sich mehr den Menschen und den Nutzungen (vgl die Wippe als Wendeskulptur) zu.. Wir essen in einem entspannten Café- Restaurant – anders als im geschäftigen Bilbao ist hier wirklich Müßiggang angesagt. Die Fahrt durch die Berge erinnert viel an Voralpenland- nur die Siedlungen sind anders, durch große Wohnblöcke gekennzeichnet.

Wir wollen noch länger in Bilbao bleiben
Wir diskutieren hin und her: Die ersten Herbststürme sind angemeldet, die ziehen durch und mischen das Meer für ein paar Tage auf, die Tage sind schon ziemlich kurz, aber die Temperaturen sind angenehm, grade fürs Wandern oder Fahren. Wir beschließen also, hier das Winterlager schon aufzuschlagen: Von hier aus kommen wir zu allen Orten, die wir hier erkunden wollen dank der effektiven Verkehrsinfrastruktur, der Hafen ist sehr geschützt, gut ausgestattet und mit allem, was man für Kontrolle und Ausstattung braucht, abgesichert und es gibt eine gute Verbindung nach Hannover mit dem Flugzeug. Wir erproben also das richtige Langfahrtleben mit langen Pausen, um das Hinterland zu erkunden.

Der Liegeplatz ist bis Anfang Februar gebucht. Dann soll es spätestens weitergehen. Zügig über La Coruna Richtung Portugal.

Bilbao


La Rochelle nach Bilbao: dunkle, lange Nacht, kein einziger Leuchtturm zu sehen, nachdem der Mond als verglühtes Kohlestück in der staubschwarzen Nacht verschwunden war, nur Sternenhimmel über uns und dasgrün leuchtende Segel. Bis zum Nachmittag konnten wir kein Land sehen – so weit weg waren wir noch nie zuvor. Getxo, der Hafen empfängt uns mit Schwaden von Seifengeruch und der Ahnung von Kohleheizung, Dicht gedrängt stehen große Baukubaturen im Mündungsbereich des Bilbao-Flusses, an der Promenade ein eindrucksvolle Reihe von viktorianischen Südlandphantasien (reiche Engländer haben hier Kurvillen gebaut, es müssen sehr reiche Engländer gewesen sein!), dahinter hohe Appartmentblöcke, häufig dunkelgeklinkert oder verputzt oder vergraut. Nach der strahlenden Helle von La Rochelle wirkt alles dunkel und ernsthaft. Mir wird klar, dass hier der Schatten gefeiert wird (es heißt der Sonne und die Schatten), Schatten ist milde, spendet Kühle, läßt Schlaf und Geselligkeit zu: Man pflanzt beschattete Gänge und Plätze, die tiefen Straßenschluchten ermöglichen Kühle am Grunde, das oberste Stockwerk ist höher, oft mit einer Decke abgesetzt, die offen ist und von einem weit überkragenden Dach wird etwas Schatten auf das darunterliegende Geschoss gespendet. Für den kommenden Klimawandel ist das eine wertvolle Strategie..Anderes Land, anderer Rhythmus: Spät Frühstücken (nur minimal), Geschäfte machen um 11 auf, machen um 14:00 zu, machen um 16:30 wieder auf bis 20:00, Essen ab 20:30- klar dass man dann am anderen Morgen kein Frühstück braucht, wir erinnern uns langsam daran.
Auf dem Weg nach Bilbao sehen wir die Industriebauten- teilweise seit geraumer Zeit verlassen, aber viele noch aktiv genutzt: große Tanks, Fertigungs- und Lagerbereiche. Der AQI in Durango (liegt deutlich landeinwärts von Bilbao ist bei 163 (ab 35 wird grün zu gelb). Der Guggenheim -Bau ist sehr schön, zwischen all den strengen Häusern und Büroblocks ist er verspielt, glänzt, schwingt und dampft (?Klimaanlage?). Eine Gruppe von Frauen tanzt- es sind Putzfrauen, die für besseren Lohn protestieren, sie wollen soviel Geld verdienen wie männliche wie Straßenkehrer. Die Bewegung der Las Kellys (Las que Limpian) versucht in Spanien, eine bessere Bezahlung und deutlichere Wertschätzung zu erreichen. Der Bestand ist nicht vollständig zu sehen, das was zugänglich ist, ist internationale Qualitätskultur, da Guggenheim eine amerikanische Sammlung ist, natürlich von großen amerikanischen Namen dominiert, Richard Serra allein hat eine riesige Halle zur Verfügung gehabt. Die aktuelle Ausstellung zeigt die Amerikanerin Alice Neels mit einer großen Retrospektive: Ich bin unschlüssig: einerseits hat sie sich viel und intensiv mit Menschen in ihren Arbeiten auseinandergesetzt, sie platziert die Portraits und Figurinen mit der Intention der Charakterisierung auf dem Malgrund, aber ihre Farben sind einfach und eher flächig, Grenzlinien werden graphisch eingesetzt, fast wird ausgemalt. Anyway. Das Museo de Bellas Artes hat mich von den Exponaten stärker beeindruckt: einerseits hier klar der Fokus auf Baskischen und Spanischen Künstlern, von denen viele für mich eine Entdeckung sind, und zum anderen haben sie ein anregendes Ausstellungskonzept: Für jeden Buchstaben des Alphabets haben sie einen Begriff gewählt, zu dem dann Bestandswerke zusammengetragen werden. Das ergibt sehr anregende Kontraste und Sinnbezüge. Das Museumscafe war ein wunderbares Schaufenster auf die Menschen im Park, ein wahres Theater des Gehens: muskulöses Walking, plaudernde Frauengrüppchen, Paare in allen Gesprächs- und Schweigeformen, der zum Kinderwagenschieben abgeordnete Vater, der den Wagen weit von sich weg hält, alte Kinder mit noch älteren Eltern, die den obligatorischen Sonntagsbesuch absolvieren, gerne mit großen Konditor-Paketen.
Auf der Plaza Mayor (autofrei) toben Kinder, Eltern treffen sich zum Trinken und Häppchenessen. Immer noch haben wir nicht herausbekommen, was man wannn wo essen kann, unsere Häppchen sind eher trocken, weil zu spät..Wir stellen fest, dass wir nun zwar schon Metro fahren können, Einkaufen und Wäsche waschen können- aber mit den Restaurants müssen wir noch üben.

„Kleine“ Biscaya-Querung – La Rochelle nach Bilbao/Getxo

Nach den schönen Tagen in La Rochelle tat sich ein optimales Wetterfenster für die Weiterfahrt auf – gemäßigte Winde, wenig Dünung. Dies wollten wir nutzen um die Ecke an der Biscaya zu kreuzen.

Morgens in der Dämmerung verließen wir La Rochelle. Knapp 200 Seemeilen lagen vor uns, geplant mit etwa 36 Stunden Reisezeit. Und der Tag begann mit schwachem Wind bis weit über den Mittag hinaus. Erst nachdem wir weiter vom Land entfernt waren kam der Wind etwas stärker und aus einem besseren Winkel. Trotzdem mussten wir auch wegen der Wellen einige Halsen vor dem Wind kreuzen.

Gegen Abend dann setzte die erwartete Drehung des Windes ein. Er hatte jetzt auch auf gute 4 Bft zugelegt, die Fahrt wurde schneller.

Die Nacht kam früh, nach einer kurzen Dämmerung war es schon kurz nach 20 Uhr dunkel. Bis Mitternacht glitzerte das Wasser noch durch den fast-Halbmond. Nachdem dieser untergegangen war spannte sich der Sternenhimmel prächtig über dem Meer auf. Kein Streulicht störte. Und wir kamen zügig voran. Erstmals störten auch keine Fischer unseren Kurs, wir haben keinerlei Boote gesehen – wir waren allein unterwegs. Ein neues Gefühl.

Gegen Morgen hatte der Wind nochmals zugenommen. Im ersten Reff fuhren wir immer noch 6-7 Knoten aber wesentlich ruhiger.

Am frühen Nachmittag konnte man im Dunst dann die Konturen des spanischen Festlandes erkennen. Gegen 19 Uhr dan hatten wir die 3 am (!) durch den Hafen von Getxo geschafft, wir lagen am Steg in Spanien. Etwas müde aber zufrieden waren wir bald in der Koje um uns dann auf die Besuche in Bilbao vorzubereiten.

Les Sables d´Olone- La Rochelle


Mit Les Sables haben wir die Region der Schieferdächer und grauen Steinhäuser endgültig verlassen, weißgekalkte Häuser mit Ziegeldächern zwischen den dunklen Kiefernflächen sehen von fern aus wie Salzränder. Les Sables ist aus drei Dörfern zusammengewachsen und nach erfolgreicher Durchführung gemeinsamer Schulprojekte zusammengelegt worden- – mal wieder zeigen die Franzosen, dass sie rationale Entscheidungen erproben und umsetzen können. Entsprechend gibt es einen Kern mit Fischerdorf Charakter, eine klassischeStrandpromenade und einen Werftbereich. Der Stand von les Sables ist nur kurz, aber von der ungeheuren, leeren Weite der Atlantikstrände._ nasser, fester,glatter Sand, Brandung, Meer, aus, klar und hart und leer bis auf die zischend Linien schneidende Kiter. Der Segler-Hafen liegt zwischen Werft und Altersheim, es kommt Florida – Gefühl auf.
Mir ist mittlerweile aufgefallen, dass man die Häfen fast nach ihren Waschsalons charakterisieren kann: Pornichet hat im Untergeschoss der Hafenmeisterei eine Waschmaschinen- Trockner Kombination, die eigentlich nur für Notwäsche taugt- hier wäscht nur der eventuelle Passanten-Segler. Les Sables hat eine Batterie von Maschinen, zweistockig- hier müssen Mengen von Crews durchgeschleust werden, Le Havre verweist auf die vielen Waschsalons der Stadt, Texel hatte die besten Trockner- staubtrocken nach 45 Minuten- klar bei dem Schietwetter, das dort lange Wochen hängt, Kerteminde war gut organisiert mit Listen und Timeslots, dänisch mit gut organisierter Kooperativität..

Weiter nach La Rochelle bei gutem Wind, schönster Sonne und ziemlicher Dünung. Wir sehen zunächst die Industriehafenfront: Silos, Gewerbebauten, Steganlagen. Auch am Samstag haben wir wunderschönes Wetter: nachts klar, morgens kalt, ab Mittag warm und strahlend. Die Innenstadt ist weit – es gibt aber eine Velostation. Schönes historisches Stadtbild, tout le monde beginnt das Wochenende mit Brunch an der Promenade, flaniert durch die Strassen, in denen sich schon die Restaurants fertig machen für den großen Ausgehabend, im Hafenbereich findet Straßentheater statt, das zahlreiche Publikum macht willig und begeistert mit. Wir sehen eine größere Demo gegen den pass sanitaire, die Begrüßung der jungen Marinerekruten, nach dem Tag auf See ist die Schaulust groß.
Am View Port beobachtet Jürgen voller Spannung, wie die Boote bei der heftigen Spring-Ebbe tief in den Schlamm sinken, nur eine Handbreit Wasser um den Kiel herum, Schlieren und Schlammfahnen bilden sich, bis die Flut einsetzt. Ich schaue den Uber-Eat Veloboten zu, die in der Nähe der Restaurants warten, um möglichst einen Auftrag ergattern zu können. La Rochelle hat eine Größe, die auch flamboyante Personen zulässt- wir beobachten ein dunkelgekleidetes Paar, Lederoutfit und Cowboystiefel, zwischen ihnen watschelt eine zahme Ente, die Frau motiviert das störrische Tier und erläutert den Umstehenden, es wäre eben ein Tier mit Charakter.

In einer Straße mit vielen kleinen netten Geschäften haben sich die Tage der Wissenschaft mit unterschiedlichsten Aktivitäten aufgestellt, nächste Woche ist Jazz Fest.
Ich habe nichts zum Anziehen, was natürlich nicht wahr ist, aber der Ausdruck dafür, dass eine Häutung ansteht, ich weiß aber noch nicht, was darunter zum Vorschein kommen soll. So schaue ich Schaufenster an, und probiere in Gedanken, ob so gekleidet mich in den nächsten Wochen wohler fühlen würde. Aber was ist da los? Geschäfte gleicher Marke haben in unterschiedlichen Städten die gleichen Schaufensterdekorationen, soll das etwa heißen, dass es nur genau diese Kombination gibt? Ist das ein Ausdruck der ökonomischen Bedingungen des Franchise-Geschäfts oder ein Ausdruck der Outfit-Normierung für Französinnen?
Es wird sich erledigen, denn das Wetter ist aber grade stabil und gut für die nächste Etappe.

Le Sable d‘Olonne – Seglerstadt

Nach einer Woche in Pornichet mit mehreren Tagen Starkwind war es Zeit die nächste Etappe anzugehen. Leider war der Wind etwas erschöpft. Der Wetterbericht hatte mit 2-3 Bft schon fast etwas übertrieben, als der Blister windschwach zusammenfiel war klar – es bleibt heute beim Motor. Zum Glück liessen die anfänglich etwas unstrukturierten Wellen bald nach und mit sonnigem Wetter ging es nach Le Sable d‘Olonne, Mekka der Segler. Anfrage beim Hafen zu den Öffnungszeiten des Hafenbüros – bis November 24hr am Tag!

Bei der Ankunft anmelden per Funk, dann an den Steg vor dem Hafenbüro. Mit Der Anmeldung wird dann der Liegeplatz zugewiesen – bei uns I1062, Finger anlegen mit Steuerbord, hier ist der Hafenplan. Vorbei am Vendée Globe Steg finden wir unseren Liegeplatz in dem Hafen mit über 1100 Liegeplätzen. Offensichtlich gut organisiert.

Le Sable d‘Olonne lebt Segeln. Kein Geschäft, das nicht Hinweise aus Vendee Globe, Mini Transat oder das nächstes Jahr startende Golden Globe Race hat. Um die Marina Werften, der Weg am Hafen hat Zubehörladen and Zubehörladen, hier bekommt man Alles. Bei uns am Steg eine Ovni 400, deutscher Name, deutsche Flagge – gerade neu abgeholt von gegenüber. 6 große Katamarane warten auf Übergabe, der 51 Fuß Beneteau wird gerade gewassert.

Am Steg bereiten sich mehrere Yachten auf den Start der Transat Jaquel Vabre Anfang November in Le Havre vor. Einer der großen Trimarane hat schon in Pornichet neben uns, der Servicewagen mit Werkstatt stand am Kai.

Man kann sich dem Feeling kaum entziehen und macht Pläne für die nächsten Etappen: La Rochelle

(Bilder: kommen noch)

Pornichet

Ordentlich Dünung von hinten auf der Fahrt und achterlicher schwacher Wind- zusammenfallende Segel und Bullenstander..grrrh.

In Pornichet sind wir erschlagen vom Blick auf den Strand: dicht gedrängte große Appartmentblöcke, nach Knokke haben wir nicht mehr solche Appartmentwälle als Seefront gesehen, einzig eine gebaute Gischtwelle in etwa der Mitte der Promenade sticht heraus, Später sehen wir, dass hinter der ersten massiven Appartmenthausreihe alte Villen stehen, in unterschiedlichsten Formen und Erhaltungszuständen. Dazwischen edle Geschäfte in La Baule, Maccarons vom Feinsten.

Es ist heftig Wind angesagt, wir bleiben und fahren nach Saint Nazaire und Nantes, Saint Nazaire war der große Mittelamerika – Hafen an der Atlantikküste, heute ist hier noch die STX Werft, die die Queen Mary 2 gebaut hat und imstande ist, pro Jahr eines dieser Kreuzfahrgiganten zu bauen.
Industrieviertel mit den Zulieferfirmen reihen sich aneinander, Vor vierzig Jahren bin ich über die Loire gefahren, es war unheimlich, den Berg hoch in die Luft zu fahren und dann in 50 m Höhe über die unglaublich breite Loiremündung zu fahren. Diesmal bleiben wir auf der Nordseite des Ufers, nur ab und an kann man zwischen den Industriehalten oder Häuserreihen (zum Teil melancholisch grau wie in alten Jean Gabin Filmen) einen Blick auf den Fluss erhaschen, leider- in meiner Erinnerung war der Fluss ein langsames grünes Strömen, mächtig und gleichzeitig sanftmütig, in seiner eigenen Zeit und seinem eigenen Raum sich ausbreitend.
Nantes war im Mittelalter die Kathedrale und Kirchen, Hafenstadt und Sitz der Bretonischen Könige in der Burg, später dann Revolution grausame Behandlung der Royalisten (chuans, nach dem Käuzchenruf, mit dem sich die Bretonen untereinander verständigten) und eine prächtge klassizistische Stadt mit Stadttheater, und Boulevards durch gewiefte Investition und Spekulation. Die Industriealisierung hat die LU Fabrik zur Stadt der PetitBeurre-Kekse (das Äquivalent der Leibnizkekse) gemacht, mit einer Stadt in der Stadt gemacht, fast wie die Wonka Stadt von Tim Burton, , die den Keksgeruch über die ganze Stadt verströmte. Prächtige Passagen boten in Luxusgeschäfte die Waren der Kolonien an, die Präsentation in der Fülle der Schaufenster ist damals ein Mittel des Vergleichs der Waren ohne die Verbindlichkeit eines Eintretens in den Laden geworden. Lange Zeit muss es Sklavenhandel gegeben haben : Waffen und Stoffe wurden nach Afrika gebracht und dort gegen Zucker und später Kautschuk verkauft.
Im zwanzigsten Jahrhundert beginnt die Deindustrialisierung. Nantes nimmt eine wichtige Rolle in der Bewegung der Mairevolte 1968 ein. Heute ist die Ile de Nantes, auf der früher die Werftbetriebe waren, eine Wohn- Kultur und Büromischung wie auch in Malmö oder Oslo.

Das Musee des Arts ist zweigeteilt: ein klassischer Teil und ein moderner Kubus, nach der sehr schlichten Auswahl von Brest sind wir begeistert über die Fülle und Schönheit der Bilder und Skulpturen. Jedes Bild wird mit einem ausführlichen Text erläutert, sehr französisch strukturiert: Aufbau, Inhalt, Einordnung, sehr anregend. Es gibt viele Bilder aus dem späten 19.Jahrhundert, in dem die Bretagne wohl der meistgemalte Landstrich Europas war.

Leider regnet es heftig, ich verstehe nun die Schaufenster mit schicken Trenchcoats und Gummistiefeln in fashionablen pattern. Auf dem Boot erwarten uns gut 43 Knoten Wind im Hafen, die Persenning ist gerissen. Bei anderen Booten schaukelt das Dinghy wie ein Flaggen am David. Der Hafen liegt in einer durch eine Felskette, die teilweise unter Wasser liegt, geschützten Bucht, die richtigen Wellen werden sich dort draussen schon gebrochen haben, so ist das Wasser grünlich trüb mit Sand und Schlamm durchwirbelt, darüber grauer Himmel, harter Regen und viel Gischt und Salz in der Luft. Die Aussichten sind nicht stabil, vermutlich bleiben wir noch länger, bis sich wieder ein Fenster ergibt.

So machen wir einen Ausflug nach Batz sur Mer und Croissic, Steilküste mit ordentlich Wellen nach der stürmischen Nacht und Salzwiesen der Guerande. Nachher lese ich, dass das Stück von La Baule bis zur Steilküste im 19. Jahrhundert eine Sanddüne war, die wie auch weiter südlich die Landes durch Bepflanzung stabilisiert wurden, bevor sie parzelliert und von Investoren erschlossen wurden. Kurz stelle ich mir vor, dass, wäre die Baumsetzung nicht erfolgt, Croissic als Riff mitten im Wasser vor den Monts Arret liegen würde. Immer noch wird viel Sand von La Baule von der Strömung weggetragen, mit dem Klimawandel wird der Kampf auch hier härter werden.

Ich bin insgesamt begeistert, wie gut die Orte, die wir bereisen, erschlossen sind: In Lorient zum Beispiel waren 5 Touren im gesamten großen Agglomerationsbereich vorgeschlagen, mithilfe derer die unterschiedlichen Regionen erwandert werden können, an vielen Stellen sind Materialien vor Ort alsTafeln mit Bildern und Hinweisen angebracht, ich empfinde es nicht als Zeichen einer Demenz (überall post its mit Alltagshilfen), sondern einer Lesbar-Machung der Gegend, so zum Beispiel gibt es eine Wanderung in Roskoff zu Quellen und Waschplätzen der Gegend.

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