..und dann doch nach Trapani
Die Dichtung kam pünktlich, wir konnten sie freundlicherweise an die Marina Arturo Stabile in Trapani liefern lassen. Hier hatten wir schon im letzten Herbst mit sehr positiven Erfahrungen gelegen.
Der Tag wurde dennoch hektisch, auf einmal sagte die Werft in Licata den Krantermin ab – eine Woche später sollte es sein. Kurzfristige Termine in Trapani gab nicht wirklich und dazu mit horrenden Kostenschätzungen. Nach vielen Telefonaten dann der Termin nicht Freitag sondern Samstag. Dort ging es dann flott – morgens hin, schon am Mittag lagen wir wieder am Steg.
Am Sonntag verliessen wir dann Licata. Da wir schon Zeit verloren hatten und ausserdem deutlich Gegenwind drohte sofort mit dem Ziel Trapani. Der angesagte Wind fiel noch schwächer aus, schon bald waren die Segeln geborgen und die Dichtigkeit der Wellendichtung konnte 23 Stunden getestet werden.
Gegen 4 Uhr morgens näherte sich ein Schnellboot mit hoher Geschwindigkeit. Kein AIS Signal. Erst kurz vor unserem Boot änderte es den Kollisionskurs und wurde langsamer. Mit einem hellen Scheinwerfer wurde unser Boot angestrahlt während das Schnellboot, jetzt als Guardia di Finanza zu erkennen, uns umkreiste. Ohne weitere Kontaktaufnahme drehten sie nach 2 Minuten ab und beobachteten uns noch etwas aus der Entfernung.
Mittags erreichten wir die Marina Arturo Stabile in Trapani.
Wetterbedingt blieben wir mehrere Tage in Trapani in denen wir die Stadt wieder besuchten, neue Ecken fanden und insbesondere unsere Vorräte aufstocken konnten.
Besonders schön war diesmal der Besuch in Erice, dem kleinen Dorf auf dem Berg nahe Trapani mit einem wunderbaren Blick auf die Umgebung und die Stadt. Zu dieser Jahreszeit noch nicht touristisch überlaufen.






